ovablastic

Bei ovablastic handelt es sich um eine Arbeit, die einerseits aus der Fake News Website ovablastic.com und andererseits aus einer je nach Ausstellungssituation situativ zusammensetzten Rauminstallation besteht. Ziel der Arbeit ist es gegen den zeitgenössisch allgemeinen Konsens anzutreten, der besagt, dass es sich beim Fake um ein einerseits neuartiges und andererseits zu bekämpfendes Phänomen handele. Beides ist falsch und das Gegenteil richtig. Die Erläuterung dafür findet sich in einem Videoessay, der Teil jeder Rauminstallation ist.
Auf ovablastic.com findet man Fake News im erweiterten Sinne, die ausschließlich für den Bereich der Kunstwelt geschaffen werden. Während man in der Kategorie News kürzere Texte, die sich auf die aktuelle Nachrichtenlage in der Kunstszene beziehen, lesen kann, befinden sich in der Kategorie Presence längere Artikel oder Interviews, die jeweils einen Künstler in seiner eigenen Umgebung vorstellen. In der dritten Kategorie Review findet man Kritiken zu bestimmten Kunstwerken mit einer Textlänge von 1000 Wörtern. Diese Kritiken wurden auf einer Textbroker Website von einer anonymen Person, die keine Ahnung von Kunst haben muss, für $7.50 geschrieben. Die dabei entstandenen Inhalte werden mit fotorealistischen 3D-Renderings illustriert.

Teile der ersten Installation sind ein 6 x 9 Meter bedruckter Teppich, Din A 3 Plakate zur großflächigen Beklebung von Wänden, vier bedruckte Leinwände im Format 130 x 81,5 cm und eine Videoarbeit, die auf einem 55 Zoll großen Monitor und dazugehörigem Soundsystem gezeigt wird.

Jederzeit ist ebenso die Webseite ovablastic.com über das jeweilige Smartphone des Besuchers abrufbar, welche die Fäden der Installation zusammenhält.

ovablastic.com